Allgemeine Hinweise

Installation

Installation als Systemdienst

Konfiguration

Sonstige Einstellungen

Virenprüfung

Sammelaccount

Exchange Server 2000/2003

Relayschutz konfigurieren !!!

Checkliste - hier steht, was Sie beim Konfigurieren beachten sollten!!!

 

Allgemeine Hinweise

Pop2Exchange ist im minimierten Zustand nur noch als kleines Symbol (Trayicon) in der Taskleiste sichtbar. Durch einen Klick auf das Symbol wird das Fenster wieder geöffnet.

Wenn Pop2Exchange automatisch bei Anmelden geladen werden soll, so können Sie eine entsprechende Verknüpfung im Ordner Autostart erstellen. Es ist auch möglich Pop2Exchange als Dienst zu installieren. Eine Benutzer-Anmeldung ist dann nicht mehr notwendig.

Die Passwörter der Mailaccount werden verschlüsselt gespeichert, damit sie nicht unberechtigt eingesehen werden können.

 

Installation

Die Installation sollte mit Administrator-Rechten erfolgen. Bei Exchange Server muss die Relay-Einstellungen konfiguriert werden, da er sonst keine Mails annimmt.

 

Installation als Systemdienst

Das Setup Programm von Pop2Exchange richtet automatisch den Dienst “Pop2Exchange Service” ein. Dieser Dienst muss nur noch gestartet werden. (Systemsteuerung/Verwaltung/Dienste). Hier können Sie auch die Startart von manuell auf automatisch ändern, dann startet der Dienst beim Hochfahren des Rechners automatisch.

Sie können jederzeit die Konfiguration ändern, sollten jedoch Pop2Exchange danach wieder beenden, damit der Dienst seine Arbeit tun kann.

 

 

Konfiguration

Zuerst müssen Sie natürlich die Mail account zum Weiterleiten einrichten. Dazu rufen Sie den entsprechenden Dialog mit dem Menüpunkt “Setup” auf. Wenn Sie diesen Befehl zum ersten Mal aufrufen, so werden Sie nach einem Passwort gefragt, mit dem die Einstellungen in Zukunft geschützt werden sollen. Es muss ein Passwort vergeben werden und es kann nachträglich nicht mehr geändert werden.
Für jede Weiterleitung müssen Sie folgende Angaben machen:

Profilname
Der Profilname ist ein freier Text und dient der Zuordnung der einzelnen Accounts. Hier kann ein freier Text eingetragen werden

POP3 Server
Name des E-Mailservers, auf dem der Mailaccount besteht. z.B. mail.btx.dtag.de

User Name
Hier wird der Mailboxname angegeben.

Password
nun - das Passwort

Forward to
hier wird die Mailadresse angegeben, an die die Mails weitergeleitet werden sollen.
Dieses Feld kann auch leer bleiben. Dann wird der Adressat in der ursprünglichen Nachricht verwendet. z.B. bei Sammelaccounts. Sie können auch einen Domainfilter angeben. Dann werden alle Mailadressen aus dem To und cc Header entfernt, die nicht dem Filter entsprechen. Dazu tragen Sie die Domain(s) in folgender Form in die “forward to” Zeile:

[@meinedomain.de nochnedomain.de]

on Mailserver
Hier wird der Name des Servers angegeben, der die Mails weiterverarbeiten soll. Dies ist entweder ein interner Mailserver wie z.B. ein MS Exchange Server oder ein Server des Providers an den normalerweise die Mails ausgeliefert werden.

forward attachments
Nur wenn diese Option aktiviert ist, werden Mail-Anhänge weitergeleitet. Hiermit haben Sie die Möglichkeit, z.B. beim Weiterleiten der Nachrichten als SMS angehängte Dateien wegzulassen

delete after forward
legt fest, ob die Mails nach dem Abholen vom Server gelöscht werden sollen. hiermit können Sie die Mails auf dem Server belassen, um sie ein weiteres Mal abzuholen und zu einem anderen Account weiterleiten.

Timeout
bestimmt wie lange das Abholen dauern darf. Nach dieser Zeitspanne wird die Verbindung abgebrochen. Übliche Werte sind hier 60-180s.

log to file
Bei Aktivierung wird protokolliert wer Nachrichten geschickt hat. Die Protokolldatei ist hier die Pop2Exchg.log. Fehlermeldungen werden immer protokolliert.

 

Sonstige Einstellungen

Mit dem Knopf Preferences kommen Sie in die Maske für die sonstigen Einstellungen.

Check mail every

legt fest in welchen Intervallen nach neuen Mails geprüft werden soll. Es werden alle account nacheinander, in der Reihenfolge wie sie angelegt wurden, geprüft.

limit time

hier können sie z.B. das Prüfen während der Nacht abschalten.

start minimized

bewirkt, dass nach dem Starten von Pop2Exchange das Programm nur als Symbol (Trayicon) sichtbar ist.

use dialup

hier können Sie angeben ob eine Einwählverbindung verwendet werden soll. Es stehen alle vorher konfigurierten Verbindungen des DFÜ-Netzwerks zur Auswahl.

virus checking

Wenn diese Option eingeschaltet ist, so wird zwischen dem Abholen und Weiterleiten der Mails die Batchdatei check_virus.bat aufgerufen. Diese Batchdatei ist so zu ändern, dass der gewünschte Virenscanner alle Dateien im Verzeichnis ‘Attachments’ prüft und wenn ein Virus gefunden wurde, die entsprechende Datei isoliert oder löscht. Pop2Exchange bemerkt das Löschen der infizierten Datei und meldet es dem Email-Empfänger.

smtp.auth

Einige Mailsserver werden inzwischen so konfiguriert, dass sie Mails nur weiterleiten, wenn vorher eine Anmeldung mit Benutzername und Passwort erfolgt ist. Dies wird nun auch von Pop2Exchange unterstützt.

 

 

Exchange Servers 2000/2003

Konstellation:

In dieser Konstellation sollen die Mails von den Accounts des Providers abgeholt und auf die Postfächer des Exchange Servers verteilt werden. Ausgehende Mails werden an den Mailserver des Einwahlproviders weitergeleitet.

Diese Anleitung bezieht sich auf eine Standardinstallation des Exchange Servers auf Windows 2003 mit installiertem Activ Directory. Dabei wird der „Einheitliche Modus (keine Exchange-Server vor Version 2003)“ vorausgesetzt. (ggf. zu Prüfen im Exchange System Manager unter Eigenschaften der höchsten Ebene). Die Anzeige der Routinggruppen und der administrativen Gruppe sollte eingeschaltet sein. Mehr Info dazu: http://www.msexchangefaq.de/e2k/e2knative.htm

Wenn Sie den Exchange Server im Mixed Modus betreiben müssen, so kann es notwendig sein, die Domainnamen der per Pop2Exchange abgeholten Emailadressen eingehend zu routen.

 

 

Ändern der Vergaberichtlinie der SMTP-Adressen

Der Exchange Server vergibt für alle Elemente eine Mailadresse (SMTP). So erhält z.B. jeder Öffentliche Ordner oder jede Adressliste eine eigene SMTP-Adresse. Damit diese Mailadressen nicht mit den Postfachadressen kollidieren, ist es sinnvoll die Vorlage entsprechend zu ändern. Dies geschieht im Exchange Server Manager (ESM) bei den Empfängerrichtlinien unter Empfänger. Mit Rechtsklick/Eigenschaften auf die „default Policy“ Hier ist die SMTP Domain so zu ändern, dass sie nicht der Domain der anderen Emails entspricht.

 

Eintragen der Email-Adressen der Empfänger

In der Verwaltung unter „Active Directory-Benutzer und –Computer“ tragen sie bei jedem Benutzer auf der Karteikarte Email-Adressen die gewünschten Adressen ein. Jeder Benutzer kann mehrere Email Adressen haben, wovon eine davon die Hauptadresse ist. Diese Hauptadresse ist dann der Absender bzw. die Antwortadresse bei ausgehenden Mails.

Sinnvoll ist es als Hauptadresse die Emailadresse beim Provider zu wählen. So werden dann ausgehende Mails als Antwortadresse die Hauptadresse anzeigen. Wird dann eine Mail beantwortet, so landet diese Antwortmail im Postfach des Providers und wird durch Pop2Exchange in das richtige Postfach des Exchangeservers weitergeleitet.

 

Weiterleiten der ausgehenden Mails

Es gibt zwei Möglichkeiten ausgehenden Mails zu übermitteln: per DNS oder durch Weiterleiten an einen Smarthost. Hier ist es sinnvoll sich für die Weiterleitung zu entscheiden, das das direkte Zustellen per DNS gelegentlich scheitert, wenn der empfangende Mailserver keinen MX Eintrag in der Reverse-DNS findet. Jeder Einwahlprovider bietet einen Mailserver an, über den Mails verschickt werden dürfen. Wenn Sie sich z.B. mit T-Online einwählen ist dies der smtprelay.t-online.de. (Für die Benutzung dieses Servers muss man sich jedoch Freischalten lassen. Die Benutzung und die Freischaltung sind kostenfrei. Von der Benutzung des mailto.t-online.de ist abzuraten, da dieser Server die Absenderadresse überbügelt).

Im ESM unter „Administrative Gruppe“/„Erste administrative Gruppe“ / Server /<Server Name>/ SMTP/Default SMTP Virtual Server/Eigenschaften auf der Karteikarte Übermittlung den Knopf Erweitert klicken. Hier wird unter Smarthost der Mailserver angegeben. Auf der Karteikarte Nachrichten können Sie auch gleich die Mailadresse angeben, an die die Unzustellbarkeitsmeldungen geschickt werden.

 

Relayschutz konfigurieren

Der Exchange Server 2000/2003 nimmt in der Standartkonfiguration keine Mails per SMTP entgegen (Relayschutz). Damit Pop2Exchange aber die abgeholten Mails auch an den Exchange Server weiterleiten kann, muss dem Rechner auf dem Pop2Exchange läuft, freigeschaltet werden.

Im ESM unter „Administrative Gruppe“/„Erste administrative Gruppe“ / Server /<Server Name>/ SMTP/Default SMTP Virtual Server/Eigenschaften, auf der Karteikarte Zugriff den Knopf „Relay“ klicken. Unter Hinzufügen/ Einzelner Server geben sie dann die TCP/IP Adresse des Rechners an, auf dem Pop2Exchange läuft. Exakte Anleitung dazu: http://www.msexchangefaq.de/internet/relay2000.htm

 

Checkliste für die Konfiguration des Exchange Servers

 - Der Exchange Server sollte im “einheitlichem Modus” laufen. Dies können sie im System Manager auf der linken Seite unter den Eigenschaften des obersten Elementes kontrollieren. Der Mischmodus ist nur sinnvoll, wenn sie noch auf andere Exchange Server der Version 5.5 zugreifen müssen - Das ist wohl eher selten der Fall. Der “einheitliche Modus” bietet ein deutlich besseres Routing.

 

- Relayschutz konfigurieren (siehe oben)

- Sammelaccounts: Wichtig! Benutzen sie möglichst keine Sammelaccounts (= catchall account). Es ist durchaus zulässig, dass Mails die in einem Postfach landen keine “To:” Adresse im Header haben. Die geschieht z.B. bei Mails die per BCC: verschickt wurden. Diese Mails kann der Exchange Server dann möglicherweise nicht zuordnen. Weisen sie also allen Profilen eine Mail Adresse zu (-> “Forward to:” ist nicht leer!).

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